Die Parsęta (Persante) – Königin ist nur eine!

Geschrieben von SBC Neubrandenburg

Der Fluss Parsęta entspringt bei Parsęcko (Persanzig) in der Wojewodschaft Westpommern und mündet bei Kołobrzeg (Kolberg) in die Ostsee.

Einige Fischereizonen in Polen sind seit vielen Jahren zur Legende geworden. So zum Beispiel die Parsęta mit ihren Nebenflüssen.

Trotz Entwicklung der Zivilisation ist es gelungen, am Parsęta-Fluss eine unberührte Natur mit einzigartiger Landschaft und besten Voraussetzungen für die dort lebenden Fische zu erhalten.  Dazu gehören auch edle Fischarten wie Bachforelle, Äsche, Atlantischer Lachs oder Meerforelle. Obwohl sich in Pommern viele andere Gewässer befinden, wo die oben genannten Fischarten zu finden sind, spricht man ausschließlich von der Parsęta als „Königin“.

Die Obere Parsęta ist bekannt als ein Königreich der Bachforellen und Äschen. Die Wildnis, keine ausgetretenen Pfade entlang der Ufer, wenig urbanisierte Gebiete, zahlreiche Wasserhindernisse, das alles schätzen Liebhaber des Angelsports. Insider wissen, wie man vorsichtig gepunktete Raubfische oder schön gefärbte Kardinalbarsche in der Nähe von Tychowo, Grzmiąca oder Barwice fangen und das Angeln genießen kann.

In der Nähe der Mündung in die Ostsee ändert der Fluss seinen Charakter. Er hat dort nicht weniger Charme und das Ökosystem ist für Meerforellen und Lachs geeigneter.

Diese Fische sind seit Jahren ein Magnet für Angler im Parsęta-Gebiet. Es ist nicht mehr ungewöhnlich, dass Angler z. B. nach einem üppigen Silvesterabend mit einer Angelrute in der Hand, Ruhe in der unberührten Natur und in der Gesellschaft von anderen „positiv verrückten“ Enthusiasten suchen.

Jahresanfang bedeutet Anfang der Saison für anadrome Fische, die nach der Laichzeit im Fluss wieder ins Meer zurückkehren, um Kraft zu sammeln, an Gewicht zuzunehmen und dann ins Flussbett zurückzukehren, wo sie als Larven geschlüpft sind.

Je näher der Frühling und Sommer rückt, umso ungeduldiger warten die Meerforellenangler auf günstige nördliche Winde, die diese Fische wieder aus dem Meer in den Fluss hineindrängen. Diese Gruppe von Anglern glaubt, dass nichts emotionaler ist, als der Fang von Meerforellen- und Lachs-Torpedos, wie sie diese auch liebevoll nennen.

In der Nähe von Połczyn Zdroj (Bad Polzin), am Wogra-Fluss, dem linken Nebenfluss von Dębnica und weiter auch Parsęta, wurde zu Beginn des Jahrhunderts ein Stausee errichtet. Dort wurden Fischbestandaufstockungsaktionen unter anderem mit Schleie, Barsch und Hecht durchgeführt und bald werden dort Alande, Quappen und Aale leben.

logo parsetaIm Rahmen deutsch-polnischer Integrationsbegegnungen findet jährlich ein „Internationaler Angelwettbewerb statt.
Termine der einzelnen Veranstaltungen und die Rahmenbestimmungen finden Interessenten unter: www.parseta.pl Int5a Programmlogo mit EU klein

 

Alle Informationen bezüglich des Parsęta-Fischereibezirks wie Rahmenbedingungen für die Sportfischerei, Preise und Möglichkeiten des Erwerbs von Gewässerscheinen, aktuelle Wettbewerbe und Fischbestandaufstockungsaktionen, Karten und alle Nachrichten rund um den Fluss, kann man auf der o. g. Internetseite oder auf dem Facebook-Profil bzw. unter der Telefonnummer +48 94 716 63 84 erhalten. Das Büro in Karlino ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet.


Fotos: Städte- und Gemeindeverband des Parsęta Flussgebietes in Karlino (Związek Miast i Gmin Dorzecza Parsęty)