Telemedizin in der Euroregion POMERANIA - POMERANIA Netzwerk

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Konferenz - Telestroke Am 14.06.2010 fand im Universitätshauptgebäude der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald das Kickoff-Meeting „Telemedizinische Versorgung von Schlaganfallpatienten“ statt. Die Arbeitsgruppe „Telestroke“ ist ein Teilprojekt des Projektes Telemedizin. Die gelungene Veranstaltung wurde von 80 Teilnehmern besucht, die meisten von ihnen waren neurologische Chefärzte aus Vorpommern, Brandenburg und der polnischen Wojewodschaft Westpommern.

Telestroke01.JPGDas Projekt wurde vom Sprecher des Vereins Telemedizin in der Euroregion POMERANIA e. V. Herrn Prof. Dr. Hosten kurz vorgestellt. Er betonte, dass dieses Modul nicht nur technisch eine Besonderheit ist, sondern auch von medizinischen Notwendigkeiten angetrieben wird. Innerhalb dieses Teilprojektes werden in den nächsten Monaten regelmäßige Treffen stattfinden, die zu einem Versorgungskonzept für die gesamte Regionen führen soll. Erst nach Etablierung des Versorgungskonzeptes und verbindlich getroffenen Vereinbarungen zwischen den beteiligten Krankenhäusern erfolgt die technische Umsetzung. Diese wird zu 85 % aus Fördergeldern des INTERREG IVa- Programmes finanziert. Der Weiterbildungsteil der Veranstaltung beleuchtete die verschiedenen Aspekte einer zeitmäßigen Versorgung von Schlaganfall -patienten.

Prof. Audebert von der Berliner Charité berichtete von Erfahrungen aus dem bayrischen TEMPIS-Projekt. Er erwähnte eine Zielrate von 20 % gefäßwiederöffnenden Maßnahmen. Heute werden nur 2 % der vorpommerschen Patienten mit Schlaganfall entsprechend behandelt. Das TEMPIS-Projekt erreichte immerhin 14 %.

Herr Dr. Kruse vom Sozialministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Herr Gagzow von der Krankenhausgesellschaft M-V beleuchteten die Finanzierungsaspekte. Eine gewisse Förderung durch die Krankenkassen ist wohl erforderlich, kann aber in der Pflegephase nach den bayrischen Erfahrungen leicht wieder eingespart werden. Diese Aspekte wurden in einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus allen Regionen vertieft. Publikumsteilnehmer hinterfragten vor allem die juristischen Aspekte der telemedizinischen Schlaganfallbehandlung.












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