Nur wer sich gut präsentiert, kann sich erfolgreich am Markt behaupten

Geschrieben von Pomerania Geschäftsstelle
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Deutsche und polnische Unternehmer beraten über Zusammenarbeit im Hotel Atrium in Szczecin - ein Bericht des Freien Journalisten Günter Schrom aus Pasewalk

Auf Einladung der Service- und BeratungsCentren (SBC) der Pomerania Pasewalk und Schwedt trafen sich nach der Besichtigung der Jacobskathedrale und dem Besuch der BUD-GRYF über vierzig deutsche und zwanzig polnische Unternehmer aus der Baubranche zum Unternehmertreffen im Stettiner Hotel "Atrium", um über ihre Situation beiderseits der Grenze zu informieren, sich mit ihren Unternehmen vorzustellen und um erste Kontakte aufzunehmen.

Peter Heise, Geschäftsführer der Kommunalgemeinschaft Pomerania, lobte das starke Interesse der Teilnehmer des Treffens am wirtschaftlichen Zusammenwachsen entlang der Grenzregion, das sich bereits durch die Ansiedlung zahlreicher polnischer Unternehmen in Deutschland dokumentiert. Heise forderte die Bundesregierung dazu auf, die Arbeiternehmerfreizügigkeitsregelung 2009 zu beenden. "Wir haben mit der Mauer schlechte Erfahrungen gemacht und brauchen durch die Arbeiternehmerfreizügigkeitsregelung keine neue Abgrenzung. Diese bremst gesunde Aktivitäten zum gegenseitigen Nutzen und fördert die illegale Arbeit", konstatierte Heise. Bud-Gryf_Präsidium.JPGWie Heise informierte, seien die 850 Millionen Euro und das aus anderen Fonds der Europäischen Gemeinschaft kürzlich zur Verfügung gestellte Geld für die Förderung Westpommerns gedacht. Er schlug vor, "Argen zu bilden, die sich für gemeinsame Aufträge in der Region einsetzen, damit dieses europäische Geld nach europäischen Normen für die regionale Entwicklung Westpommerns eingesetzt wird, damit regionalen Firmen unterstützt und Arbeitskräfte gebunden werden". Ralf Schulz von der IHK Ostbrandenburg, Referent beim Enterprise Europe Network aus Frankfurt (Oder), informierte über das Netzwerk für kleine- und mittelständische Unternehmer, das weltweit in vierzig Ländern mit 500 Büros und 4000 Mitarbeitern tätig ist und dem von 2008 bis 2013 insgesamt 700 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

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"Die polnische Baubranche kann sich vor Aufträgen kaum retten. Die hohen Wachstumsraten im Bereich der Baumontage, bei Renovierungs- und Installationsarbeiten lösten eine große Nachfrage nach Baumaterialien aus, die die Preise um durchschnittlich 1,6 Prozent steigen ließen und im Frühjahr 2007 zu schmerzhaften Engpässen führten, die mittlerweile durch Importe aus Afrika, China und Deutschland nahezu beseitigt werden konnten", sagte Mieczysław Gapiński, Mitglied der Baukommission Stettin und der Wirtschaftskammer Nord, in der 140 verschiedene Firmen aus der Bauwirtschaft integriert sind. "Das Hauptproblem ist und bleibt der zunehmende Mangel an Arbeitskräften insbesondere werden Ingenieure, Bauleiter, Meister, Elektriker, Monteure und Anlagenfahrer gesucht. Unsere polnischen Unternehmer brauchen zuverlässige Partner, um an Ausschreibungen teilzunehmen und die Ausführungsfristen einhalten zu können. Auf den polnischen Baustellen arbeiten immer mehr deutsche Handwerker und Bauunternehmen mit eigenem Personal. Diese Form der Kooperation wird immer mehr gefragt", konstatierte Gapiński. "Wir sind auf dem Gebiet des Laden- und Innenausbaus und im Trockenbau tätig und suchen Partner in Stettin, die an hochwertiger deutscher Qualitätsarbeit interessiert sind. Die Arbeit liegt sozusagen vor unserer Haustür. Wir haben heute einen Vermittler gefunden, mit dem wir künftig zusammenarbeiten wollen", sagte Uwe Gennett vom Meisterbetrieb TiPA GmbH Pasewalk.

Bud-Gryf_Jakobi.JPGVor dem Besuch der BUD-GRYF gab es eine interessante Begegnung mit dem Geschäftsführer des führenden polnischen Unternehmens für Denkmalschutz und Restaurierung "KONSART", Jerzy Hołojuch, der zu einem Rundgang in und um die Jacobskathedrale mit einem anschießendem Vortrag im Pfarrbüro über die derzeit stattfindende Restaurierung einlud. Die Jacobskathedrale, dritthöchster sakrale Bau in Polen, in Etappen vom 13. bis 15. Jahrhundert erbaut, wurde bis 1945 von der evangelischen und seitdem von der katholischen Kirche, die ab 1971 die Instandsetzung vorantrieb, genutzt. Bereits wenige Stunden nach der Eröffnung der XII. Internationalen Messe für konventionelle und erneuerbare Energie, die in die XVII. Internationale Baumesse "BUD-GRYF" integriert ist, verbuchte Gerd Brandt, zuständig für den Vertrieb der OecoEnergy GmbH, Niederlassung Strasburg (UM), einen Treffer. "Gemeinsam mit einem polnischen Unternehmen aus Police, zu dem wir im Herbst letzten Jahres erste Kontakte aufgenommen haben, haben wir heute festgeschrieben, dass sich unser Unternehmen an einem Informationszentrum für erneuerbare Energie in Stettin beteiligen wird, wo wir uns mit unseren bereits weltweit bewährten Fotovoltaik-Anlagen auch in Polen einen weiteren Markt erschließen werden", sagte Gerd Brandt. Mit Stolz berichtete Brandt den Messebesuchern u. a. vom Dünnschicht Ost- und Westdach auf dem Dach der Ehrhardt & Behnke Elektro GbR in Rollwitz, "das auch nach dem Sturm Kyrill keine Schäden aufwies". Ihre Spuren auf der Messe hinterließen Eberhard Behm und Hartmut Holtz vom Rollwitzer Heizungs- und Sanitär- und Baustoffhandel, die Handzettel in polnischer Sprache auf den Messeständen hinterlegten. Auch hier gilt: "Nur wer sich gut präsentiert, kann sich erfolgreich am Markt behaupten".



Andreas Hinz vom gleichnamigen Ingenieurbüro sowie Uwe und Frank Gennett von der TiPA GmbH Pasewalk beim Betrachten von hochwertigen Parkett am Messestand „Profi-Parkiet Service“ aus Warschau.

Fotos: Günter Schrom

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