Wird Angermünde neuer Schulamt-Standort ?

Geschrieben von Andreas Bergemann
Presseinformation des Landkreises Uckermark vom 13.02.2001 Die Anzahl der Schulämter in Brandenburg wird reduziert. Anfang April, also in knapp sechs Wochen, wird die Landesregierung eine endgültige Entscheidung zum Standort des gemeinsamen Staatlichen Schulamtes Uckermark/Barnim treffen. Bis dahin werden Vor- und Nachteile der Städte Eberswalde und Angermünde geprüft, die sich um den Sitz des Behörden-Standortes beworben
haben.

Heute Vormittag (Dienstag, 13.02.2001) fand in Angermünde eine gemeinsame Begehung von Vertretern der Geschäftsstelle des Aufbaustabes der Schulämter,
des brandenburgischen Bildungsministerium sowie des Landesbauamtes statt.
"Ich denke, wir haben uns überzeugend präsentiert", sagte Reiner Hampke, Amtsleiter des Hauptamtes der uckermärkischen Kreisverwaltung, der an dieser
Veranstaltung teilgenommen hat. "Der gute Zustand der Nebenstelle der Kreisverwaltung und die räumliche Ausstattung bieten optimale Bedingungen für die Landesbehörde", kommentierte er zusammenfassend die Begehung der Liegenschaft. Kleine Mängel, wie zum Beispiel die Schaffung von zwei weiteren Seminarräumen, ließen sich durch die Herausnahme von Trennwänden
kurzfristig und unkompliziert beheben. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Behörde ist damit kein Problem.

Amtsleiter Reiner Hampke hat nach dem Termin umgehend Landrat Dr. Joachim Benthin und den Angermünder Bürgermeister Wolfgang Krakow informiert. Der Uckermark-Landrat hofft weiterhin, daß diese wichtige Strukturentscheidung für die Uckermark getroffen wird. Die Abgeordneten des Kreistages hatten sich auf der Sitzung am 24. Januar einstimmig mit einer Resolution an die
Landesregierung gewandt, die Standortentscheidung zugunsten des flächenmäßig größten Landkreises zu treffen. "Die sehr gute Verkehrsanbindung und die
räumlichen Bedingungen der kreislichen Liegenschaft sind zwei sehr gute Argumente, die diese Entscheidung wesentlich bestimmen werden", hob Dr. Benthin erneut hervor.
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