Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) laden wir Sie herzlich ein zu einer Online-Veranstaltung zur Vorstellung des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) „Integrierte Planung im deutsch-polnischen Verflechtungsraum“. Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, dem 27. Mai 2021

von 09:45 Uhr bis 14:00 Uhr

Die Konferenz findet in deutscher und polnischer Sprache statt und wird simultan übersetzt.

Im Januar 2021 wurden fünf Modellregionen ausgewählt, die im Rahmen des MORO „Integrierte Planung im deutsch-polnischen Verflechtungsraum“ bis 2023 innovative Vorhaben zur kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung umsetzen – von der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf und der Stadt Świnoujście im Norden über die Partnerstädte Seelow und Kostrzyn nad Odrą sowie die Doppelstadt Frankfurt (Oder)/Słubice in der Mitte bis zu den Landkreisen Görlitz und Zgorzelec sowie dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und seinen Partnern im Süden.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie unten und auf dem deutsch-polnischen Raumordnungsportal.

Dort können Sie sich bis zum Donnerstag, dem 20. Mai 2021 zur Veranstaltung anmelden, unter diesem Link:

https://www.kooperation-ohne-grenzen.de/de/moro-integrierte-planung/online-veranstaltung-zum-moro-integrierte-planung/

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und stehen bei Fragen gerne zu Ihrer Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Gebhardt
(BBSR, Wissenschaftliche Begleitung des MORO)

Martin Reents und Christian Gering (INFRASTRUKTUR & UMWELT, Forschungsassistenz)

Programm

Welche Einstellung haben wir Deutschen zu unseren polnischen Nachbarn? Sehen uns die Polen immer noch durch das Prisma einer schwierigen gemeinsamen Geschichte? Sind wir uns nah oder fern? Diese und viele andere faszinierende Fragen wurden heute, während des Online Seminars "Nachbarschaft mit Geschichte: Blicke über Grenzen" angesprochen.

Es scheint in Grenzregionen besonders relevant zu sein, obwohl wir uns gegenseitig auf vielen verschieden Ebenen begegnen, sowohl als Nachbarn, Mitarbeiter oder Touristen.
"Nachbarschaft mit Geschichte: Blicke über Grenzen " ist die dritte von vier Online-Veranstaltungen, die unter dem gemeinsamen Titel "Polen und Deutsche - nah oder fern?" durchgeführt werden.
Der heutige Vortrag wurde von Dr. Agnieszka Łada gehalten, stellvertretende Direktorin am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt (DPI), bis Dezember 2019 Direktorin des Europa-Programms und Senior Analyst am Warschauer Institut für Öffentliche Angelegenheiten. Sie spezialisiert sich in Bereichen wie deutsch-polnische Beziehungen, polnische Außen- und Europapolitik, Wahrnehmung Polens im Ausland bzw. der Ausländer in Polen, EU-Institutionen und ist Mitautorin der nächsten Ausgabe des Deutsch-Polnischen Barometers.

Das Deutsch-Polnische Barometer ist eine repräsentative Meinungsumfrage zur gegenseitigen Wahrnehmung von Deutschen und Polen. Das Projekt ist ein Kooperationsvorhaben von polnischen und deutschen Institutionen: das Warschauer Institut für Öffentliche Angelegenheiten (ISP), die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen (KAS), das Deutsche Polen-Institut (DPI) sowie die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ).
Die Vortragsreihe wird im Rahmen des Projekts „Transcoding Pomerania“ durchgeführt, das vom „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ im Rahmen des Programms Interreg VA kofinanziert wird.

Nähere Informationen über das Projekt finden Sie unter https://www.deutsch-polnisches-barometer.de/. Sowohl die Website als auch die Publikation "Nachbarschaft mit Geschichte: Blicke über Grenzen" sind in beiden Sprachen verfügbar.

https://www.deutsch-polnisches-barometer.de/de/publikation/nachbarschaft-mit-geschichte-blicke-uber-grenzen-deutsch-polnisches-barometer-2020.

Am 08.04.2021 haben Mitglieder der Euroregionalen Lenkungskommission weitere COVID-19 FKP-Projekte und FKP-Projekte des regulären Calls bewilligt. Insgesamt konnten 14 deutsch - polnische Projekte in Höhe von 271.758,82 Euro (EFRE-Mittel) befürwortet werden.

Nächste Sitzung der Euroregionalen Lenkungskommission ist für den 06.05.2021 geplant.

Auch in Zeiten der Pandemie gibt es Möglichkeiten, den Austausch zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen fortzuführen. Dafür hat das Deutsch-Polnische Jugendwerk einige Neuerungen eingeführt. Beispielsweise werden die Festbeträge für reale Jugendbegegnungen und für Elemente realer Jugendbegegnungen kombiniert mit Online-Aktivitäten in Form von Hybridprojekten je nach Art der Unterkunft der Teilnehmer erhöht. Wenn eine geplante Begegnung nicht stattfinden kann, ist es ebenfalls möglich, diese in ein Onlineprojekt umzugestalten ohne erneute Antragstellung.
Nähere Informationen dazu und zu weiteren Fördermöglichkeiten erhalten Sie auf den Internetseiten des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes oder auch direkt von der Zentralstelle in der Geschäftsstelle der Kommunalgemeinschaft Pomerania in Löcknitz unter Tel. 039754-52927.

Die Vorbereitungen für das Kooperationsprogramm Interreg VI A MV/BB/PL 2021-2027 sind im vollen Gange. Dem Fonds für kleine Projekte (FKP) kommt in der neuen Förderperiode eine besondere Rolle zu.

Das internationale Naturschutzprojekt, an dem die Kommunalgemeinschaft Pomerania e. V. zusammen mit weiteren 7 europäischen Partnern teilnimmt, ist auch im 3. Semester, welches im Februar 2021 endete, ein gutes Stück vorangekommen.

Digitale Brücken zwischen Deutschland und Polen schlagen / Budowanie cyfrowych mostów między Polską a Niemcami

Gesucht: Neue, digitale Kooperationswege für die deutsch-polnische Zusammenarbeit

Die Corona-Pandemie stellt die Zusammenarbeit in der polnisch-deutschen Grenzregion vor große Herausforderungen. Digitale Lösungen können auch hier die Barrieren für die Grenz­überschreitende Kooperation überwinden helfen, die durch Kontakt- und Reisebeschränkun­gen entstanden sind. Ansätze dafür stellt die WITENO mit ihrem polnischen Partner am 18.03.21 in einem digitalen Workshop vor, gefördert durch die Euroregion Pomerania.

Die Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle im Alltag der Menschen. Insbesondere durch die Pandemie-bedingten Einschränkungen der gegenseitigen Besuchsmöglichkeiten gewinnen digitale Tools und Treffen stark an Bedeutung. Gemeinsam mit polnischen Part­nern hat die WITENO Mittel aus dem Fonds für kleine Projekte des Interreg V A Mecklen­burg-Vorpommern / Brandenburg / Polen-Programms beantragt, um neue Kooperationen im Bereich der Digitalisierung zu realisieren. Schon im Januar wurde der Antrag „Deutsch-Polni­sche Kooperationen zur digitalen Vernetzung in Corona-Zeiten“ zur Förderung ausgewählt.

„Mit dem in Stettin ansässigen IT-Netzwerk „ICT West Pomerania Cluster“ konnten wir einen starken Partner auf polnischer Seite gewinnen“ sagt Alexander Schwock, der bei der WITENO über langjährige Erfahrung in internationalen Kooperationsprojekten verfügt.  „Wir erwarten uns neue Impulse für die zukünftige Zusammen­arbeit in mehreren Be­reichen, neben der IT-Szene beidseits der Grenze beispielsweise auch im Bereich der Gesundheit“.  Ein weiterer Fokus wird auf der Entwicklung von Ideen für gemeinsame Aus- und Weiterbildung liegen. Das Vorhaben fügt sich optimal in die Aktivitäten rund um das digi­tale Innovationszentrum „Alte Mensa Greifswald“ ein. Die Alte Mensa Greifswald ist eines von sechs geförderten digitalen Innovationszentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern. 

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Stettin ist seit Jahren einer der Schwerpunkte unserer internationalen Zusammenarbeit“, führt der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder weiter aus. „Mein regelmäßiger Austausch mit meinem Stettiner Amtskollegen Piotr Krzystek wird durch diese Veranstaltung um einen zeitgemäßen Baustein erweitert.“ Ein weiteres Treffen der Partner soll anlässlich der im Juni von der Landesregierung geplanten Digitalkonferenz „NØRD 2021“ (31.05. – 14.06.21) erfolgen.

Im ersten online Workshop am 18.03.2021 werden insbesondere die folgenden Themen angesprochen:

-          Digitalisierung in der Medizin

-          Zusammenarbeit von studentischen Werkstätten / Makerspaces

-          Zusammenarbeit von IT-Firmen

-          Erfahrungsaustausch der Digitalen Innovationszentren

-          Kooperationen in der digitalen Aus- und Weiterbildung

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an diesen Themen interessiert sind und gerne mit polnischen Partnern kooperieren möchten. 

Weiterführende Informationen zum Workshop und das Anmeldeformular finden sie unter https://www.witeno.de/de/veranstaltungen/joint-polish-german-cooperation-day/.

In weiterführenden Workshops werden die Kooperationsthemen weiter vertieft und im weiteren Projektverlauf sollen aus den Themen und der Kooperation mit den polnischen Partnern mindestes zwei Projektkonzepte entstehen. Diese Konzepte sollen eine schnelle und vor allem erfolgreiche Beteiligung an den Anfang nächsten Jahres startenden Kooperationsprogrammen, aber auch die Beteiligung am neuen Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe ermöglichen.

WITENO GmbH

Die WITENO GmbH – Wissenschafts- und Technologiepark NORD° OST° – bietet an derzeit drei Standorten in Greifswald (BioTechnikum Greifswald, Technologiezentrum Vorpommern und cowork Greifswald) attraktive Büro-, Labor- und Produktionsflächen für die Umsetzung innovativer Ideen. Mit dem Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie sowie dem zukünftigen digitalen Innovations­zentrum Alte Mensa Greifswald wird die WITENO ihr Flächenangebot in Greifswald für Startups, Gründungsinteressierte und KMU#s in den nächsten Jahren verdoppeln.

Ein wesentlicher Bestandteil der WITENO-Leistungen für FirmengründerInnen und junge Unternehmen ist die Gründer- und Fördermittelberatung. Die WITENO ist in regionalen und überregionalen Fach- und Netzwerkgremien engagiert und entwickelt eigene Projekte für die Region in verschiedenen Kompetenzfeldern.

Ansprechpartner

Alexander Schwock

WITENO GmbH Standort Technologiezentrum Vorpommern

Brandteichstr. 20, 17489 Greifswald

Telefon +49 3834 550 102

Mail schwock@witeno.de

Die euroregionale Lenkungskommission der Euroregion Pomerania hat letzte Woche einen Erweiterungsantrag eines bereits bewilligten Projektes des Landkreises Vorpommern-Greifswald aus dem Sonder- Call COVID-19 im Rahmen des Fonds für kleine Projekte genehmigt. Gegenstand dieses Erweiterungsantrages ist es, die Finanzierung der Schnelltests für die polnischen Abiturienten des deutsch-polnischen Gymnasiums in Löcknitz, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, zu übernehmen.

Dank einer gemeinsamen Initiative des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. wurde ein Konzept entwickelt, das es ermöglicht, dass mit dem Schulstart nach dem Winterferien (seit Montag, den 22. Februar 2021) 19 polnische Schülerinnen und Schüler an dem Präsenzunterricht teilnehmen können.

Der im Mai 2020 durch beide Trägervereine der Euroregion POMERANIA, den Verein der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania und die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania ins Leben gerufene Sonder-Call COVID-19 widmet sich speziell Aktivitäten, die zur Überwindung der Folgen der Pandemie dienen.

Somit ist es möglich, den Präsenzunterricht kostenfrei für die polnischen Schüler*innen gemeinsam mit dem deutschen Schüler*innen durchzuführen.

Auf der Seite der Verkehrsgesellschaft des Landes Mecklenburg Vorpommern www.mv-mbh.de ist unter dem Button - SPNV Fahrplan 2022 die „Bürgerbeteiligung für den Fahrplan 2022“ für jedermann möglich.

Für uns, in der Euroregion Pomerania aus der grenzüberschreitenden Perspektive, sind vor allem die Züge der RE3 (Berlin-Pasewalk-Stralsund) und die Linie RE4 (Lübeck-Pasewalk-Stettin) wichtig.

Gerade unter dem Aspekt des Ausbaues der Strecke Berlin-Angermünde-Tantow-Stettin (der Beginn ist für dieses Jahr geplant), welcher teilweise nur unter Vollsperrung möglich sein wird, ist die Taktung im Bahnhof Pasewalk von entscheidender Bedeutung. Der RE3 kommt alle 2 Stunden immer eine Minute nach der Abfahrt des RE4 in Richtung Stettin vom Bahnhof Pasewalk an. Diese „Fehltaktung“ ist eine große Behinderung, sowohl für die Touristen als auch Grenzpendler. Hier bedarf es einer dringenden Abstimmung zwischen den Ländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bzw. dessen Verkehrsverbünde VMV und VBB.

Die Fahrplanentwürfe für den Jahresfahrplan 2022 stehen auf o.g. Internetseite zur Einsichtnahme bereit. Das Kontaktformular für die Bürgerbeteiligung wird voraussichtlich ab 03. März 2021 bereitgestellt.

Wir bitten Sie, die Möglichkeit der „Bürgerbeteiligung“ rege zu nutzen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Bezug auf die Vorankündigung vom 05.02.2021 laden wir Sie zur Teilnahme am Online-Vortrag ein, der sich mit der Identität des polnisch-deutschen Grenzgebietes in der Euroregion Pomerania widmen wird.

Der Vortrag wird von namhaften und anerkannten Stettiner Historikern gehalten:

- Dr. Tomasz Ślepowroński "Vorpommern 1945-89/90. Das Land vom Rande der Landkarte".

- dr. hab. Eryk Krasucki "Vorpommern 1945-89/90. Die Region vom Rande der Landkarte".

Im Anhang finden Sie Kurzbiogrammen der Referenten. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Nachfolgend senden wir Ihnen den Link zum Meeting:

https://us02web.zoom.us/j/81723346562?pwd=d1dydlJOUlMxdFdGNFZTOVJ3aTgvUT09      

Passcode: 027373

Der Vortrag findet am 25. Februar 2021 von 10.00-12.00 Uhr online statt und wird simultan übersetzt.

Wir zählen auf Ihre Teilnahme

und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Andrea Gronwald

Geschäftsführerin der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V.

Paweł Bartnik

Geschäftsführer des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania

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Die Veranstalter dieses Vorhaben sind der Verband der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania zusammen mit der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. sowie das Historische Institut der Universität Szczecin und der Polnische Historische Verein

Dies ist das erste einer Reihe von vier Treffen im Grenzgebiet, die unter dem gemeinsamen Titel "Polen und Deutsche - nah oder fern?" durchgeführt werden. Der Vortragszyklus wird im Rahmen des Projekts Transcoding Pomerania durchgeführt, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Interreg VA Programms kofinanziert wird.

 

 

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