Es scheint, als wäre es gestern gewesen, aber seit der historischen Vertragsunterzeichnung auf dem Schloss der Pommerschen Herzöge in Stettin ist ein Vierteljahrhundert vergangen.

In der Geschichte unserer Euroregion Pomerania haben wir schon vieles miterlebt.

Der Beitritt Polens zu der Europäischen Union und in der Folge zum Schengen-Raum waren sehr wichtige Schritte, die zur Integration und Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beigetragen haben.

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Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt wie wichtig es ist, diese Integration zu pflegen und stetig zu erneuern.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir, als Einwohner der Grenzregionen in Europa, die wichtigste Schnittstelle und Pfeiler des europäischen Zusammenlebens bilden. Das beobachten wir jeden Tag, indem wir uns gegenseitig auf vielen verschieden Ebenen begegnen, als Nachbarn, als Mitarbeiter oder auch als Touristen.

Das Zusammenwachsen unserer Grenzregion gehört sicherlich nach wie vor zu den Herausforderungen unserer beiden Vereine. Durch vermehrten Zuzug polnischer Bürger auf die deutsche Seite wird das Zusammenleben zunehmend zur Realität. Aber auch immer mehr deutsche Touristen besuchen die Sehenswürdigkeiten Westpommerns und dringen so tiefer in die polnische Geschichte ein.

Unser gerade gemeinsam erarbeitetes Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Pomerania wird uns dabei Richtschnur für die kommenden Jahre sein und trägt zur Belebung und Festigung der gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen beiderseits der Grenze, die nicht mehr als Trennlinie sondern als das verbindende Element steht, bei.

Dies unterstützen wir seit 25 Jahren. Wir möchten allen, die sich für die Integration der Euroregion Pomerania eingesetzt haben, unseren herzlichen Dank aussprechen.

Leider können wir auf Grund der derzeitigen Corona-Situation unseren 25. Jahrestag der Euroregion Pomerania aktuell nicht entsprechend würdigen. Aber „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Lassen Sie uns diesen Ehrentag gemeinsam, mit all unseren Mitstreitern am 15.12.2021 in würdiger Form in der uckermärkischen Kreisstadt – Prenzlau – begehen.

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Nach dem diesjährigen Zeitplan sollte am 22. Oktober ein weiteres Treffen des Euroregionalen Lenkungsausschusses des Interreg V A Programms Fonds für kleine Projekte stattfinden. Die Situation im Zusammenhang mit der Pandemie machte es den Ausschussmitgliedern jedoch unmöglich, an der Sitzung teilzunemmen. Es wurde beschlossen, dass der Beschluss der Mitglieder zu den Projekten im Umlaufverfahren getroffen wird

Bis zum 22. Oktober wurde eine Entscheidung über die größte Anzahl von Projekten der letzten Zeit und über den größten Kofinanzierungsbetrag in diesem Jahr getroffen. Insgesamt wurden 11 Projekte im Rahmen des Sonder Calls Covid-19 und 6 Projekte im Rahmen des "regulären" Calls genehmigt.

Insgesamt belief sich der Gesamtwert der genehmigten Projekte auf mehr als 0,5 Mio Euro.

 

Am 21. Oktober 2020 wurde das gemeinsame deutsch-polnische Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Pomerania für 2021-2030 auf der Mitgliederversammlung der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. vorgestellt und von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. Das Konzept wurde im Rahmen des Interreg VA Projektes „Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten“ erarbeitet.

In Folge der COVID-19 Pandemieentwicklungen und den geltenden Hygienebestimmungen fand die Sitzung nicht wie geplant in der Geschäftsstelle der Kommunalgemeinschaft Pomerania in Löcknitz, sondern im Kreistagssaal des Landkreises Vorpommern-Greifswald in Pasewalk statt.

Sven Friedrich vom beauftragten Büro INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner stellte den methodischen Ansatz der thematischen Workshops vor und wies auf das große Engagement wichtiger Akteure auf beiden Seiten der Grenze hin.

Er stellte vier zentrale Entwicklungsziele mit den Maßnahmen vor:

•        die Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen,

•        die Stärkung eines innovativen, grünen Wirtschaftswachstums,

•        die Stärkung des Miteinanders in Gesellschaft und Verwaltung und

•        der gemeinsame Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.

In den Schlussfolgerungen wird darauf verwiesen, dass es für die zukünftige erfolgreiche Entwicklung unserer Euroregion entscheidend ist, gemeinsam mit einer „deutsch-polnischen“ Stimme zu sprechen und alle Aktivitäten zu bündeln.

Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald und gleichzeitig Präsident der Kommunalgemeinschaft betonte während der Diskussion, dass mit diesem Dokument, die strategischen Grundlagen bis zum Jahr 2030 für unsere Grenzregion geschaffen wurden.

Neben der Präsentation und Zustimmung des EHK wurde der Haushaltsabschluss für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt.

Nach fast zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit stellen wir den endgültigen Entwurf des Entwicklungs-und Handlungskonzeptes (EHK) 2021-2030 für die Euroregion Pomerania vor.

Das EHK wurde im Rahmen des Projektes INT120 „Gemeinsam die Zukunft der Euroregion Pomerania gestalten“ erarbeitet.

Euroregion Pomerania - Entwurf des EHK 2021-2030

Das EHK bietet eine inhaltliche Basis für das weitere Zusammenwachsen der Euroregion Pomerania. Zur praktischen Umsetzung haben wird zudem eine Analyse der rechtlichen Strukturen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durchgeführt und Handlungsempfehlungen mit dem Ziel formuliert, bestehende Kooperationsnetzwerke und –strukturen effizienter zu nutzen und eventuell neue Strukturen aufzubauen.

Kooperationsmodelle in der Euroregion

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