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Port Nad Odrą - Hafen an der Oder investiert Millionen in die Entwicklung der Infrastruktur

Der Stettiner Düngemittelhersteller FOSFAN – Eigentümer von 13 ha Land nördlich von Stettin, hat auf seinem Firmengelände Investitionsbereiche ausgegliedert, deren geplante Verwendung das Potenzial des Unternehmens hinsichtlich der Frachtabfertigung erhöhen wird.

FOSFAN plant u. a. den Bau von Lagertanks, die Ausbaggerung des Anlegekais, den Kauf eines Krans und von Eisenbahngelände. Die Stettiner Marineakademie arbeitet an neuen Lösungen für Umschlagskomponenten.

Wie der zuständige Direktor für die Entwicklung des Unternehmens Mirosław Warenik betont, hängt die Firmenentwicklung auch von der Entwicklung des eigenen Vertriebs ab. Da sie zurzeit nicht genügend Lagerkapazitäten haben, können sie die Produktionsmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen. Die Erweiterung des Hafens ist notwendig, erfordert aber große finanzielle Aufwendungen, die das Unternehmen nicht alleine bewältigen kann. Daher sucht FOSFAN, auch mit Unterstützung des Westpommerschen Chemie-Clusters „Grüne Chemie“ Partner für die Kofinanzierung. Gleichzeitig werden Fördermittel im Rahmen des Regionalen Operationellen Programms (RPO) der Wojewodschaft Westpommern beantragt.

FOSFAN beendete im Juli 2015 die erste Modernisierungsphase. 8 Millionen PLN investierte die Firma in den Umbau und die Modernisierung der Hafeninfrastruktur mit dem Ziel, die Umschlagsmengen für Schüttgüter von 200 auf 400 Tonnen zu verdoppeln.
FOSFAN ist bereit, die nächste Investitionsstufe - den Bau von Lagerkapazität für insgesamt 25.000 t (3.500 m³) – in Angriff zu nehmen.
Die Baugenehmigung ist bereits erteilt. Es bleibt die Frage der Finanzierung. Wenn sie den RPO-Zuschuss erhalten, wollen sie im April 2017 mit dem Bau beginnen und nach einem Jahr wäre das Magazin fertig.

In der dritten Projektstufe (2018 – 2019) soll das Anlegekai ausgebaggert werden. Danach soll die Solltiefe 7,50 m (heute 6,00 m) betragen.
Des Weiteren plant das Unternehmen einen neuen Kran zu kaufen, der statt 100 t/h die doppelte Menge 200 t in der Stunde beladen kann.
Mit der Realisierung der geplanten Investitionen könnten zukünftig mindestens doppelt so viele Kunden bedient werden. Zurzeit werden 40 % der Produkte exportiert (hauptsächlich nach Deutschland). Die Beladung großer Schiffe erleichtert die Logistik und ist gerade für den neu mit Südamerika abgeschlossenen Vertrag sehr wichtig, denn der Transport mit kleinen Schiffen ist unrentabel.
Ein zusätzliches Standbein für die Firma könnten weitere Lagermöglichkeiten für flüssige Chemikalien sein. Die Nachfrage ist groß und auch im Stettiner Hafen fehlt es an Tanks. FOSFAN hat diese Nische erkannt und plant den Kauf von weiteren Grundstücken in südlicher Richtung.

Quelle: http://www.szczecinbiznes.pl

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