POM bg 01

Forschungsbericht der Warschauer Wirtschaftshochschule zur Investitionsattraktivität der Wojewodschaften 2016

Im Auftrag der Polnischen Agentur für Information und Auslandsinvestitionen (PAIiIZ) fand am 07.12.2016 die Vorstellung des 8. Berichts der Warschauer Wirtschaftshochschule (Szkoła Główna Handlowa) zur Investitionsattraktivität der Wojewodschaften in Polen statt.

Ziel des Forschungsberichts ist die Darstellung der Wojewodschaften hinsichtlich ihrer Attraktivität für Investoren. Er beschreibt jedoch nicht nur die 16 Wojewodschaften, sondern stellt als einziger in Polen auch die interne Differenzierung ihrer Attraktivitäten dar. Unter dem Begriff „Investitionsattraktivität“ verstehen die Autoren unter Federführung von Frau Professorin Hanna Godlewska-Majkowska die Fähigkeit, potenzielle Investoren durch die optimale Verknüpfung von Standortfaktoren im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeiten zu Investitionshandlungen zu bewegen.

Dem Bericht zufolge ist die Attraktivität der Wojewodschaften eng mit dem Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft. Bewertungsfaktoren für die jeweiligen räumlichen Standortvorteile sind z. B. Transportzugänglichkeit, Arbeitskosten, Menge und Qualität der Arbeitsressourcen, Kapazität des Absatzmarktes, Entwicklungsgrad der sozioökonomischen Infrastruktur, Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung und die öffentliche Sicherheit.

Im Ranking führend sind die Wojewodschaften Masowien (Mazowieckie), Niederschlesien (Dolnośląskie), Schlesien (Śląskie) und Kleinpolen (Małopolskie).

Nach Aussage von Frau Professorin Hanna Godlewska-Majkowska sind die Entwicklungen der Wojewodschaften weitestgehend von der Attraktivität ihrer Sonderwirtschaftszonen abhängig. Das beste Beispiel dafür ist die Wojewodschaft Niederschlesien. Mit der Umstrukturierung ihrer Sonderwirtschaftszone in den 1990er Jahre hat sie es geschafft, dass sie heute die zweitattraktivste Region für Investoren in Polen ist.

Spitzenreiter in der Investitionsattraktivität ist die Wojewodschaft Masowien. Die Region zeichnet sich durch große Kontraste (Hauptstadt – ländliche Regionen) aus. Polens Hauptstadt Warschau gehört zu den wichtigsten Verkehrs-, Wirtschafts- und Handelszentren Mittel- und Osteuropas. Im Vergleich zu vor fünf Jahren konnten die Wojewodschaften Oppeln (Opolskie), Lublin (Lubelskie), Łódź (Łódzkie), Karpatenvorland (Podkarpackie), Podlachien (Podlaskie) und Westpommern (Zachodniopomorskie) ihre Investitionsattraktivität am meisten steigern.

Dem Bericht zufolge sind die regionalen Center für Investorenbetreuung ein wichtiger Faktor für Anleger. Aus der Sicht der Agentur für Information und Auslandsinvestitionen ist das Jahr 2016 hinsichtlich der getätigten ausländischen Investitionen sehr erfolgreich. Es wurden bereits 55 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 1,3 Milliarden € abgeschlossen. Mit deren Hilfe sollen mehr als 12.000 Arbeitsplätze entstehen.

Quelle: www.paiz.gov.pl

Der Bericht zur Investitionsattraktivität der Wojewodschaften in polnischer Sprache.

Anmeldung

Besucherzähler

Heute 18

Gestern 113

Letzte Woche 131

Letzter Monat 2423

Insgesamt 39674