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Polens ökologische Landwirtschaft im Aufschwung

Die Polnische Landwirtschaft hat ein hohes Entwicklungspotenzial, denn die Chancen der Verbesserung in jedem Sektor stehen gut. Als ein bedeutender Hersteller von landwirtschaftlichen Produkten nimmt Polen in der Europäischen Union den siebenten Platz hinter Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden ein.

Der ökologische Landbau, eine umweltschonende Tierhaltung sowie die Produktion von Bio-Lebensmitteln wachsen in Polen trotz Hindernissen stetig.

Mit der Gründung des Verbandes ökologischer Erzeuger "EKOLAND" 1989 wurde die Grundlage für eine ökologische Landwirtschaft in Polen geschaffen.

In den letzten 13 Jahren hat sich die ökologische Landnutzung Polens mehr als versiebzehnfacht und die Anzahl ökologisch produzierender Betriebe fast verzehnfacht. Erst mit zunehmendem ökologischen Landbau entwickelte sich auch die umweltschonende Tierhaltung. Den größten Tierbestand weisen Geflügelbetriebe auf, gefolgt von Rindern und Schweinen. Hauptprobleme des ökologischen Landbaus in Polen sind fehlende bzw. unzureichende Logistik- und Beschaffungsinfrastrukturen (z. B. kleinteilige Produktionsstrukturen und uneffektive Vertriebswege). Des Weiteren wirken sich negativ auf ein Wachstum fehlende Veredlungsbetriebe (Hauptrohstoffverarbeitung betrifft Bio-Fleischwaren, Milchprodukte und Säfte aus Bio-Obst und Gemüse) sowie eine geringe Verbraucheraufklärung aus. Somit bietet die Bio-Branche, die erst in geringem Maße erschlossen ist, ein enormes Potenzial.

Da der Außenhandel mit Agrar- und Lebensmitteln seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des polnischen Außenhandels ist und in Deutschland die Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln das Angebot übersteigt, könnte Polen ein wichtiger Lieferant für diese Produkte werden.

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