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20-jähriges Jubiläum der Euroregion Pomerania am 17. Dezember 2015 in Stettin

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Fast auf den Tag genau, am 15. Dezember 1995 wurde in Stettin der Vertrag der Euroregion Pomerania von den Präsidenten der Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA e.V., des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania und der Stadt Stettin. Ziel war die Aufnahme gemeinsamer Aktivitäten für eine gleichmäßige und ausgewogene Entwicklung der Region sowie zur Annäherung der Bewohner und Institutionen beider Seiten. Der Vertrag bildete die Grundlage für die ersten Projekte innerhalb der Region aber auch für das wachsende Vertrauen der Bewohner des Grenzgebiets. Am 17. Dezember 2015 wurde das nunmehr 20-jährige Bestehen der Euroregion Pomerania feierlich gewürdigt.

Fast 200 Gäste und Gratulanten aus Deutschland und Polen waren der Einladung der beiden Präsidenten der Euroregion Piotr Jedliński und Dr. Alexander Badrow gefolgt und fanden sich im Saal der Kunsthalle »Trafostacja Sztuki« zusammen. Piotr Jedliński machte darauf mit seinen Grußworten darauf aufmerksam, wie wichtig die deutsch-polnischen Beziehungen für die Entwicklung der Euroregion sind. Nur die direkten Kontakte zwischen Deutschen und Polen würden dazu führen, dass Stereotype abgebaut und gemeinsame Ideen entwickelt würden.

Dr. Alexander Badrow unterstrich dabei die Bedeutung der Euroregion, welche in der Vergangenheit immer wieder als Initiator und Wegbereiter, aber auch als Moderator und Vermittler bei grenzregionalen Entwicklungen und Aktivitäten fungierte. Instrumente für die Verwirklichung dieser Initiativen sei neben den Interreg-Programmen auch das Deutsch-Polnische Jugendwerk, welches durch den polnischen Verein und ab Januar 2016 auch durch die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e. V. auf deutscher Seite verwaltet wird.

Krzysztof Soska, stellvertretender Stadtpräsident von Stettin und zugleich Vorstandsvorsitzender des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania betonte, wie wichtig das Erlernen der Nachbarsprache in diesem Zusammenhang sei. Die Bildung stelle eines der wichtigsten Elemente und die Grundlage für eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit dar. Beispielhaft nannte er hier das Engagement des Gymnasiums in Löcknitz, das Allgemeinbildenden Liceum Nr. 9 in Stettin und den Austausch der Berufsschulen in Schwedt und Chojna.

Gratuliert wurde der Euroregion auch durch die Vizemarschällin der Wojewodschaft Westpommern Anna Mieczkowska, der Vertreterin des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Ursula Brautferger und durch die Anne Quart, Staatssekretärin des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Nach den Ansprachen erfolgte die Verleihung der Medaille »Westpommerscher Greif« durch Vizemarschällin Anna Mieczkowska. Verliehen wurde das Ehrenabzeichen Andrea Gronwald, der Geschäftsführerin der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania, Irena Stróżyńska, der stellvertretende Direktorin des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania und Iwona Kowalczyk, der Leiterin der Zentralstelle des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes in Stettin. Sie erhielten die Auszeichnung als Anerkennung für ihre Verdienste im Bereich der Regionalentwicklung. Im Anschluss fand die Preisverleihung für den »Preis der Euroregion« in den drei Kategorien Kommune, Nichtregierungsorganisation und Privatperson statt. Ausgezeichnet für ihr besonderes grenzübergreifendes Engagement wurden die Stadt Schwedt, die Gemeinde Police, der Kreisfeuerwehverein Mecklenburgische Seenplatte e.V. und die WOOD & BRASS Band aus Goleniów sowie Lothar Großklaus und Waldemar Miśko.

Beendet wurde die Festveranstaltung durch ein Konzert des Baltic Neopolis Orchester aus Stettin.

 

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